20. Februar 2011

tour|date

Weil der Frühlingsmann einfach viel zu oft unterwegs ist und ständig irgendwo in der Weltgeschichte herumhüpft, bleibt dem Frühlingsmädchen nur, ihm hinterher zu fahren, wenn es ihn wenigstens ab und an zu Gesicht bekommen möchte. So also kommt es, dass das Frühlingsmädchen sich den Abend in einem Münchner Club um die Ohren schlägt, in dem ein kleines Bier satte drei Euro kostet und die anwesenden Gäste diesen unverwechselbaren Münchner Charme von Brechbohnen in Skinny Jeans haben, der dem Frühlingsmädchen gar absurd erscheint. Lächeln und Winken, ein weiteres Bier bestellen, dem Frühlingsmann einen Kuss zuwerfen und sich denken, dass man für manche Dinge vielleicht doch noch nicht zu alt ist, obwohl morgen ja wieder Arbeit ansteht und der Abend sicher nicht vor Zwei enden wird.

Ich fühle mich lebendig. Wie lang das wohl anhalten wird? 

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