17. Januar 2012

ich eine sphynx

Ich spreche nicht, ich rede nur ein bisschen. Auf meiner Zunge liegt eine Wahrheit, sie kommt nicht darüber hinaus, sie verreckt mir auf den Lippen. Warum küsst du sie dir nicht von dort fort, das wäre des Rätsels Lösung, ich schweige, du auch. Zurück bleibt kalter Rauch und der schale Geschmack meiner eigenen Unsicherheit, ich will nicht mehr Sehen müssen, stich mir die Augen aus. Damit ich blind sein kann nur für ein paar Wochen, um zu erfahren, welche Erinnerungen in meinem Kopf wirklich Erinnerungen sind und welche Blenderei, hervorgerufen durch das Immerwiedervoraugenführen einiger schöner Momente. Offenen Augs und mit zusammengebissenen Zähnen schläft es sich schlecht, ich träume nicht mehr, etwas fehlt oder etwas ist zu viel, who knows, who cares, who needs things like this.

Kommentare (2)

  1. 20. Januar 2012
    queen of maybe sagt...

    Zurück bleibt kalter Rauch und der schale Geschmack meiner eigenen Unsicherheit

    Ja. Und man haengt so dazwischen, will weder vor noch zurueck. Weiss nicht mal mehr, in welcher Richtung „vorne“ ueberhaupt liegt. Und ob es das ist, wo man hin moechte.

    • 20. Januar 2012
      Fruehlingsmaedchen sagt...

      Genau. Die Frage, ob man überhaupt nach vorne will, wo immer das ist. Hängt einem zwischen den Zähnen wie der Spinat von vorgestern.

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