3. Dezember 2011

mit deinen augen will ich die welt in splittern liegen sehen

Dann lächelst du und weißt nicht weiter, /ignore, nur nicht aufhalten lassen, drüber nachdenken ist überbewertet, es geht um das Leben, wer will schon vorankommen, wenn das Hier und Jetzt so perfekt ist. Wolkenhaufen im Kopf und Zuckerwatte im Bauch, eine Träne im Augenwinkel und roter Mohn im Haar, darüberstehen, darüber schreiben, darüber mal nicht den Kopf zerbrechen lassen. Auf dem Weg irgendwohin, ich finde nie den kürzesten Weg, ich gehe immer Umwege, manchmal meilenweit. Durch und durch, in der Hand einen Sperling mit gebrochenem Flügel, wer muss schon fliegen können, wenn er all diese Erinnerungen im Kopf hat, wer muss schon sagen können, was richtig oder falsch ist, so lange es sich gut anfühlt, abgedroschen vielleicht, aber alles andere als einfach trotzdem.

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