11. Juli 2013

und dann so, einfach mal so

Aufwachen und alles ist anders, du machst die Augen zu-auf-zu-auf aber es ändert nichts. Ist ja nicht schlimm, denkst du zuerst, ist ja nicht schlimm, nur eben neu, nur eben ein bisschen freakig so, aber hey, freakig kennen wir ja. Und dann kommt plötzlich die Erkenntnis in dein Hirn geschwappt, dass es mit einem einfachen Schulterzucken diesmal nicht getan ist, dass etwas in dir sich gewaltig verändert und damit auch alles drumherum; nein, aufzuhalten ist das nicht, aufhalten willst du das auch gar nicht, nur musst du eben ein bisschen Zeit aufwenden, um das alles im Ausmaß zu verstehen. Im _ganzen_ Ausmaß, mit diesem umfassenden Oha! und ohne dein übliches Getue von Wird-schon-irgendwie. Zack, voll getroffen my dear, komm, ruh dich ein bisschen aus, lass die Wunden ein wenig bluten und nutz die Zeit, um Kraft zu sammeln oder Mut, im besten Fall beides.

Kommentare (3)

  1. 13. Juli 2013
    M sagt...

    geht doch
    geht alles

    ungeheure kleinigkeiten
    verändern die welt
    ohne dass es jemand bemerkt
    weil sie genauso
    unerklärlich bleibt
    wie immer

    ungeheure kleinigkeit
    so winzig marginal
    an der schnittstelle
    zwischen handfestem sein
    und sehnsuchtsblick
    nicht zu verorten

    eine ungeheuerlichkeit
    wie der moment
    der berührung
    durch einen
    flüchtigen kuss –
    woher die erhabene größe

  2. 6. August 2013
    Scheibster sagt...

    Nun, liebe Frau Wahl – Verzeihung, Susanne, ich hoffe, Du meisterst die Veränderung!

    Mir hat es gut getan, Veränderung zuzulassen statt weiter vor mich hinzuwursteln. So habe ich das als Entwicklung und damit ganz positiv erleben können. Manchmal schüttele ich verwundert meinen Kopf über das, was die letzten zwei, drei Jahre so alles geschehen ist, nicht einfach so, sondern weil ich es zugelassen oder aktiv vorangetrieben habe.

    Dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Annehmen des Änderungsschmerzes! :-)

    • 7. August 2013
      Fruehlingsmaedchen sagt...

      Merci, werter Scheibster. Wie wir halt alle am Ende doch irgendwie erwachsen werden! Hach. :)

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