26. September 2012

wir bauen uns gefängnisse aus missverständnissen

Wie verwirrt wir manchmal durch die Gegend steuern, weil der Kopf nicht klar bekommt, dass das Herz sich überschlägt; wie blind wir sind oder besser: wie vernebelt der Blick ist, weil alles durcheinander gerät durch Winzigkeiten und deine eigene Angst. Dann stehst du im Fokus und rutschst aus ihm heraus, bis du nur noch im Hintergrund herumhampelst und dein Verstand von den ganzen Emotionen übertölpelt wurde. Triumphierend machen sich deine Gefühle über die Situation her und plündern die Regale deiner Gedanken, dir bleibt nur, schweigend zuzusehen, weil du entwaffnet wurdest von einem Falschspieler, weil du zu schwach bist gegen die Macht deiner Furcht und die Apokalypse eh schon da ist, was willst du noch kämpfen, du bist es leid und müde bist du auch. Nach der Schlacht dann bist du verwundet und stumm, nach der Nacht bist du verletzt und sprachlos, bis diese verkackte Hoffnung um die Ecke kommt, zu spät, wie immer, aber gerade noch rechtzeitig.

Kommentare (2)

  1. 26. September 2012
    wwort sagt...

    Eine Person
    wie du
    die sich selbst
    vertraut,
    muss nicht
    rechnen.
    Was ist Zeit?
    Kaum bewegt
    sich der
    Zeiger
    nicht
    im eigenen
    Rhythmus,
    fühlen wir
    uns zu früh
    zu spät
    wirken
    unsicher.
    Hast du
    jemals
    einen
    unbekannten
    getroffen,
    und weist,
    du wirst
    ihn
    für
    immer
    kennen?
    Das Genie
    braucht
    das
    Chaos,
    um
    dahin
    zukommen
    wo
    es
    hinwill
    und
    hin(ge)hört.
    Das ist
    ganznormal.
    Denn was zu
    einfach
    ist
    ist
    auch
    langweilig.

  2. 1. Oktober 2012
    wwort sagt...

    You are
    young
    pleasant
    and
    creative.
    Why are
    you
    so sad
    and
    stressed?
    I’m all eyes.
    :)

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