25. September 2012

über das erinnern vergessen wir uns

Wann genau haben wir eigentlich vergessen, wie das funktioniert, das mit der Menschlichkeit und dem Aneinanderannähern, diese Sache mit dem Miteinander statt Nebeneinanderher, wann genau ist uns das abhanden gekommen und warum finde ich keinen Funken davon in deinen Augen und in deinem Atem und in meinem Kopf auch nicht. Nur diese Leere innendrin und das Nichtverstehen; was ist da eigentlich passiert mit uns und warum will ich nie wieder ertrinken in den Kaffeetassen voller Sehnsucht und dem Geruch nach Kennichgut, soll das doch bleiben, wo es hingehört: zwischen die Beine anderer Frauen, wo du mich so vollständig und ganz und gar vergisst, so sehr, dass ich durchsichtig werde und du mich kalt begrüßt bei einem Wiedersehen, als wäre nie etwas passiert zwischen uns, als hätte ich da irgendwas nur geträumt, so sehr, dass ich mich aufreibe daran, weil ich dich einfach niemals vergesse, weil du immer da bist, ständig; wie anstrengend das ist und wie wenig du weißt.

Kommentare (3)

  1. 25. September 2012
    wwort sagt...

    Neue
    Chancen
    sind
    glänzend
    getarnt als
    unmögliche
    Situationen.

    Mag es gerade
    Gegenwart oder
    gegenwärtige
    Vergangenheit sein.

    Sag uns
    Frühlingsmädchen,
    wo bist du gerade.
    Im Jetzt,im Sommer
    im Herbst
    im Winter-
    doch welcher
    Zeitrechnung?

    • 26. September 2012
      Fruehlingsmaedchen sagt...

      Was ist schon Zeit, wenn im eigenen Kopf die Rechnung nie aufgeht und die Tage und Wochen verschmelzen.

      • 26. September 2012
        wwort sagt...

        Die Kunst
        der Weisheit
        ist nichts
        zu beurteilen
        nicht die
        Zeit
        zu
        zählen
        bevor du
        etwas
        näher
        kennst.
        Is doch egal
        denke ich
        ich weiss
        doch nichts.
        jeder bekommt
        die
        Chance:
        die Kunst
        des Lebens
        ist
        sich
        gegenseitig
        mit allen
        Fehlern
        und
        positiven
        Eigenschaften,
        Wünschen
        und Träumen
        zu akzeptieren.

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