15. August 2012

wir brennen, aber nicht aus

Wir heben uns etwas auf, für später vielleicht oder für immer, das ist erstmal unwichtig. Aus zwei Wochen und Jahren kann ein Sommerlächeln werden und du weißt nicht, wo du es einsortieren sollst, du schaust darauf und daran vorbei, zurück ein bisschen und vorwärts auch, aber findest die passende Schublade nicht. Also legst du es ab unter Seltsamkeiten, da liegen schon so viele Dinge, allesamt ein buntgemischtes Inferno deiner eigenen Ungereimtheiten, suchst die passenden Wörter für etwas, worauf du dir keinen Reim machen kannst. Dann schweigst du und schließt die Augen, kurz nur, in diesem Sommerwindwetter mit den schwirrenden Mücken, die dich weitertreiben; schwirrende Mücken über unseren Köpfen wie diese Fragen in unseren Augen ohne Sprache. Du bist gerade ganz weit weg, sagst du und ich nicke und denke: viel näher als du glauben magst, viel näher an mir selbst.

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