19. Juni 2012

wir haben es kommen sehen, blind wie wir sind

Zwei Bier und eine Wahrheit, ein erzwungenes Lächeln und in dir drin sitzt der Schmerz so tief, dass du ihn nicht mehr fassen kannst. Alles gut so weit, alles entspannt und hellfuckingfunny, Musik und diese Menschen, die du so gut kennst, dass es schon weh tut manchmal. Wir alle leiden an irgendetwas, wir alle fühlen uns nichtig manchmal; ob du Wasser trinkst oder Schnaps, das ist egal, es hilft dir nicht weiter, du fragst nicht nach dem Warum sondern nach dem Warumnicht. Ein Sehender unter Blinden, ein Tauber unter Emotionsgetriebenen, ich für mich und meine Geister, geliebt, gehasst, geneidet vielleicht. Wir hangeln uns aneinander entlang, als gäbe es irgendwo noch mehr zu entdecken und als müsste der rechte Moment erst kommen. Ich zünde mir eine Zigarette an und schweige, seh dich und schweige, seh mich da sitzen und schweigen und nichts passiert, nichts, gar nichts passiert und es lässt mich nicht kalt aber fröstelnd zurück.

Kommentare (2)

  1. 19. Juni 2012
    draufundran sagt...

    beim lesen ereilt mich kein kälteschauer, wohl aber gänsehaut.

    • 20. Juni 2012
      Fruehlingsmaedchen sagt...

      ein hauch von frösteln, positiv.

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