28. Mai 2012

hinter den wolken sind wir uns fremd

So geht das also. Mut antrinken und fassen, ein bisschen über den eigenen Schatten springen, kein Wunder eigentlich, dass man in diesen Schuhen dann auf die Schnauze fällt dabei. In zwei Wochen oder in zwei Jahren vielleicht, vielleicht nie wieder, man kann das so schön diplomatisch ausdrücken; ich muss dann mal weg, da wartet jemand, ich hingegen warte auf den Moment und das letzte Bier endet als Rinnsal zwischen den Pflastersteinen. Ein bisschen schockiert vielleicht über die Kälte hier, Zeit hat man immer für etwas, was einem wichtig erscheint und wenn es nur fünf Minuten sind für ein Hallo und eine kurze Erklärung, weit ab vom „Lass mal, es geht hier nicht um dich“. Danke, das dachte ich mir schon, wir sind ja nicht emotionsblind, auch wenn es vielleicht besser wäre ab und an, lass mal, lass mal stecken, in zwei Wochen vielleicht, in zwei Jahren dann oder auch nie.

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