23. März 2012

wir lassen locker aber nicht nach

Entspann dich doch mal, bleib locker und mach mal, dann los, nicht so viel nachdenken, endlich mal tun, Augen zu und ran an den Speck. Unter der Oberfläche brodelt es, wir reißen uns am Riemen und die Haare aus dabei, wir wollen vorwärts und aufwärts sowieso, dabei ist es ganz schön so im Jetzt und Hier, in der Gegenwart und miteinander. Ich will näher kommen, noch vielviel näher, mit großen Augen direkt vor der Leinwand sitzen, um das Gefühl zu haben, mittendrin zu sein – mit Popcorn und Cola, und mit dieser 3D-Brille siehst du irgendwie lustig aus. Ich mag das, wir mögen das, ich will dir näher kommen, in meinem Kopf zeigt das Kino sein bestes Programm, mit Action und Special Effects, mit Emotionen und großen Bildern in Dolby Surround, ich verschlucke mich am Popcorn, die Cola steigt mir in die Nase, ich muss husten und niesen und laut mit Taschentüchern rascheln und wir lachen, weil wir aufgrund meiner Tapsigkeit den halben Film verpasst haben. Macht nichts, sagst du, unser eigener Film ist sowieso hundertfach besser.

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