4. März 2012

einander ahnen wir und bekennen

Denkste dir so, haste mal nicht kalkuliert diese verpisste Herzkacke, die hochkommt und dich von innen fast ersticken lässt, weil sie sich in deinem Hals festsetzt. Klares Zeichen von Emotionsaktivismus, in deinem Kopf eine Demo gegen den Wahnsinn, mit Transparenten und Sprechgesängen, we don’t want your fucking weirdness. Ein paar unbeteiligte Fußgänger bleiben stehen und schauen auf dein Dilemma, bekommen große Augen und spitzen die Ohren, ehmomentmal, kennen wir doch irgendwie, hatten wir doch auch schon mal, geht wieder vorbei irgendwann und ihre Schritte entfernen sie schnell. Nur einzwei bleiben dann doch stehen, wissen nicht was sie sagen sollen außer woah und phew, das ist auch gut so, das ist ein Berührungspunkt immerhin und mitten ins Herz getroffen, mit zweischneidiger Klinge einen Weg gebahnt durch den Kopf in die Seele hinein, das verleitet zum Schweigen und Dochwissen, zum Einverständnis und man fühlt es kurz. Ein kleiner Wortwechsel nur und so viele Zeilen zwischen den Wörtern, hey Bro’, stay true, be patient, be strong.

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