26. Februar 2012

ungekrönt sind wir ein häufchen elend

Schweigen um des Friedens Willen, in der Komfortzone bleiben, sich und andere nicht belasten, das können wir gut. Was wir nicht können: Mit dem Ergebnis leben. Innendrin laufen wir, bis uns die Luft wegbleibt, bis uns der Atem ausgeht und die Ausreden mit ihm, bis die Füße wund sind und das brennende Salz unserer Tränen auf unserer Haut alle anderen Schmerzen verdrängt. Die Angst ist nicht rational, aber allgegenwärtig; sich einlassen heißt loslassen, also lassen wir es. In meinem Kopf die Bilder, in meinem Kopf die Lieder und die Texte, in meinem Kopf Befürchtungen und du, wenn man Berge erklimmt, schwingt immer die Möglichkeit des Abgrunds mit, ich bleibe auf Normalnull und wär doch gern Seiltänzer.

Kommentare (4)

  1. 26. Februar 2012
    Andreas sagt...

    ja. Schön beschrieben und leider so wahr. Und fallen wir einmal, dann landen die Wanderstiefel im Schrank. Verstauben über Jahre hinweg.

  2. 26. Februar 2012
    Fruehlingsmaedchen sagt...

    Die Wanderstiefel, die einem seit Jahren ohnehin nicht mehr recht passen. Aber die Gewohheit sagt: Ach. Die gehen noch. Und sind doch so schön eingelaufen.

  3. 1. März 2012
    glumm sagt...

    der titel ist schön.

    • 2. März 2012
      Fruehlingsmaedchen sagt...

      Merci.

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