9. Januar 2012

geschüttelt, nicht gerührt

Magnificent. Ein Augenblick voller Klarheit und Unverständnis, obendrauf ein plötzliches Aha, so wird das Nichtnachdenkenwollen zur Fantasterei. Vom Täuschen und Träumen, vom Leben und Lieben, von hier nach da und noch hundert Kilometer weiter. Bist du bereit, bist du anwesend und haltbar, bin ich Wachs oder Stahl oder eine Zimmerpflanze für dein Fensterbrett, bin ich bereit, bin ich hier und tragbar, bist du ein Umweg oder der goldene Schnitt. Porzellanseele, Keramikemotion, Blindpuzzelei. Ich eine Unbekannte, eine Unbedingtheit, eine Herbstzeitlose im Sommerkleid, wir verwundet und verwundert ob der Nachlässigkeit der kleinen Tode und schweren Geburten, stellen wir uns unablässig Fragen, auf die auch die Welt keine Antworten weiß.

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