18. Dezember 2011

und nachts die katzen, kunterbunt

So tanzt du also durch die Nacht, mit diesem Loch im Herz und den vielen Fragen im Kopf. Wie sehr kann es einem Menschen eigentlich egal sein, was andere über ihn denken? denkst du und trinkst darauf noch einen Schnaps, cheers, das Leben kann uns mal, wir tun, was wir nicht lassen können und zählen die Schnitte im Fleisch dann später, wenn das Blut nicht mehr fließt. Tritt um Tritt weiter hinein in den Sumpf, aus dem du dich nicht mehr selbst herausmanövrieren kannst, Schritt um Schritt weiter weg von dir oder näher heran, alles wird uneindeutig und nebulös, bis du eine Wahrheit auf der Zunge trägst und aufschaust in ein Augenpaar. Clearly, so shiny, fantastico. Etwas bricht, bricht auf und um, wer hat Schuld daran, wenn man zwar nichts bereut aber das dringende Bedürfnis hat, sich zu entschuldigen, um Verzeihung zu bitten, die Hände dabei vor das Gesicht zu legen und zwei Tränen zu weinen, eine für sich selbst und eine für die Anderen, wer trägt die Last und wer die Leichtigkeit. Wer trägt dich durch den Sumpf und wer kann deine Wunden noch zählen, wenn du selbst nur die Wunden der Anderen zählst, die du ihnen mit scharfen Krallen geschlagen hast, da ist Blut an deinen Händen, siehst du es nicht. Wem kannst du trauen, wer traut dir noch, wenn du zerreißt und zerbrichst.

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