22. November 2011

eis|tau

Mit der Kälte kommt die Ahnung, mit der Ahnung das Zweifeln. Unterwegs hinterlässt du Spuren und merkst es, merkst es nicht, hoffst verängstigt auf ein Ziel, rennst kopflos davon, ohne zu wissen wovor, vor dir selbst, vor dem nahenden Winter, vor der brennenden Sehnsucht nach Wärme vielleicht. Vielleicht vor der Möglichkeit der Nähe, sie macht dir Angst.

Kommentare (2)

  1. 23. November 2011
    anna licht sagt...

    jetzt sitze ich hier, und überlege in meinen tee zu heulen. statt wegrennen kann man sich alternativ auch gut einreden, man hätte die angst besiegt und sich dann jemanden ums herz hängen, der da (noch?) drinsteckt. ist ähnlich effektiv in sachen verwirrung und autsch. und draußen spielt der november frühling. könnte witzig sein, wenn die nächte nicht wären.

  2. 23. November 2011
    Fruehlingsmaedchen sagt...

    Der Tee kann Tränen ruhig tragen, der schafft das. So wie man es Jahr für Jahr schafft, sich etwas einzureden. Schmälert die Angst, ja, vielleicht. Weitet aber dafür auch die Wunden.

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