11. Oktober 2011

laken|male

Eine Hand in meinem Schoß und deine Lippen in meinem Nacken. Es ist kein Spiel mehr, es geht um Macht und Ohnmacht, um Lust und Leidenschaft und ich atme schwer, deine Finger um meinen Hals. Ich weiß nicht, was ich will, weiß nicht, was gut für mich ist, habe nie gelernt zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Meine Wünsche sind einfach und auch wieder nicht, meine Bedürfnisse viel komplizierter, der Kopf mein Feind und das Denken sein Kriegsführer, selbst in meinem Bett bin ich nicht ich, sondern hilflos verstrickt in Erwartungen und Vorstellungen vom Leben und Lieben. Mein Körper ist mir fremd manchmal und meine eigenen Finger haben über die Jahre nie wirklich gelernt, was zu tun ist. Wie also soll ich dir eine Hilfestellung geben für etwas, von dem ich selbst so wenig kenne, außer die Tatsache, dass ich deine Hände auf meinem Körper, deine Küsse in meinem Nacken und diesen Anflug von Wildheit in dir mag.

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