25. August 2011

parallel|universum

Auf deinem Planeten treibst du haltlos durch das Universum und ahnst nichts vom Leben auf fremdem Boden. Während ich Nacht für Nacht ein Leuchtfeuer entzünde und in die Sterne starre, liegst du am Strand deiner Welt und schläfst, unruhig zwar aber mit den Gedanken auf vertrautem Terrain. Was kümmert dich die Weite des Alls, wenn schon die Ausmaße deines eigenen Planeten dich schrecken; ich sehne und sinne, verzweifle und ringe mit mir, du siehst es nicht.
Ein Komet rast auf mich zu; du wünschst dir etwas: die Sternschnuppen leuchten so hell heute Nacht.

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